Am Dienstag, den 24.06.2025 haben wir einen Ausflug ins Kriminalmuseum gemacht. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir herzlichst begrüßt. Anschließend begann unsere Führung.
Wir haben viel über das damalige Leben, über Folterungen und Hexen erfahren. Wenn man jemanden für schuldig hielt, wurde er solange gefoltert bis er es gestand, auch wenn er unschuldig war. Zu Beginn wurden erst einmal „leichtere“ Folterungsgeräte angewendet, wie zum Beispiel Daumenschrauben, bei denen so lange Druck auf die Finger ausgeübt wurde, bis sie zu bluten begannen. Wenn immer noch kein Geständnis abgelegt wurde, dann wurde zu härteren Folterungsmitteln gegriffen, z.B. die Streckbank, bei der man an den Armen und Beinen langgezogen wurde.
Nach der Folterkammer sind wir zum Thema Hexenverflgung gegangen. Dort haben wir gelernt, dass vor allem in der frühen Neuzeit die Hexenverfolgungen stattfanden. Wenn man eine Person für eine Hexe hielt – das konnten zum Beispiel Menschen mit roten Haaren, auffälligen Körpermerkmalen (Ausschlag, Narben, Behinderungen…) oder besonders auffälliger Schönheit oder Hässlichkeit sein – ,wurde sie angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Zuletzt haben wir etwas über die Todesstrafen erfahren. Diese waren sehr grausam, doch man versuchte, sie möglichst kurz und schmerzlos zu vollziehen. So wurden Menschen zum Beispiel geköpft oder am Galgen gehängt.
Wir fanden die Führung sehr interessant und würden das Museum auf jeden Fall weiterempfehlen. Wenn ihr noch mehr über die damaligen Strafen erfahren wollt, dann schaut unbedingt mal vorbei!
Antonia, Emily und Leni aus der 7b











